Familie Buono baut sich ein Nest – Teil 5

 

 


 

 

 

                                                                

 

 

 

So – nun muss ich mich ganz und gar auf meinen Beruf konzentrieren, denn eine so große Familie muss ja auch ernährt werden. Zumal Marisa mal wieder schwanger ist! (Wir hoffen dieses Mal alle auf ein Mädchen.) Bisher haben uns unsere Eltern ja großzügig unterstützt, aber nun, da das Haus soweit gebaut ist, gibt es keine Ausrede mehr.

Ich suche mir jetzt also einen Job, in dem ich meine handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten einbringen kann. Außerdem sollte er gute Karriereaussichten haben, denn wenn die Kinder mal groß sind, wird’s echt teuer (vor allem bei Marisas Ansprüchen)!!!

Ob Innenarchitekt wohl das Richtige für mich wäre? Ob es hier in Sunset Valley genügend Aufträge für mich geben wird? Der Vorteil wäre ja, dass ich Marisa immer um Rat fragen könnte, denn sie hat echtes Gespür für Einrichtung und Stil. Mir liegt da eher das Handwerkliche. Vielleicht könnten wir uns später sogar selbständig machen und ein eigenes Studio aufmachen?

Man wird ja noch träumen dürfen!

Jedenfalls ist Marisa mal wieder heftig schwanger. Und siehe da, sie isst mitten in der Nacht Melonen. Wahrscheinlich wünscht sie sich genauso sehr ein Mädchen wie ich!

(Kennt ihr auch das Gerücht, dass Melonenessen zu Mädchen verhelfen soll? Oder sind das bloß Ammenmärchen?)

 

 

 

                                               

 

 

Ach – was für ein Tag: Die Zwillinge haben Geburtstag! Ronaldo ist auch kein Baby mehr und Marisa ist kugelrund …

Wir sind ja beide erleichtert, denn wenn jetzt bald das neue Baby kommt, geht alles leichter, wenn wenigstens die beiden aus dem Kleinkindalter raus sind. Ronaldo hat ja auch Geburtstag und dann hätten wir ein Kleinkind und das neue Baby und dazu zwei Schulkinder – das klingt eigentlich ganz gut!

Nur gut, dass wir uns schon vorbereitet haben. Der Rest des Baus ist nämlich so gut wie fertig! Und das Zimmer für die Zwillinge ist eingerichtet. Nicht allzu groß, aber dort können sie in Ruhe ihre Hausaufgaben machen und auch mal für sich sein. Der Flur ist groß genug zum Spielen und da gibt es auch eine schnuckelige kleine Fernsehecke für die Kids.

 

 

 

                                                         

 

 

Zurück zum Geburtstag: Die Großmütter bestanden auf großer Party (O-Ton: „Man hat ja sonst kein Vergnügen!“)

 

 

Also bereiteten sie alles liebevoll vor: Isadora backte Geburtstagstorten und Ariella übte ein selbst komponiertes Ständchen ein. Der große Tag konnte beginnen. Die Spannung stieg unaufhaltsam …

 

 

Marisa jubelt und Isadora weiß nicht, ob sie lachen oder weinen soll.

Die Hauptakteure dagegen bleiben ganz gelassen: Wer wird sich schon aufregen, Hauptsache es gibt tolle Torte! Und noch besser: ganz viel tolle Torte!

 

 

 

                                                  

 

 

Mampf –mjam –mjam!!!

Auch unser Hausmädchen – jawohl haben wir seit Neuestem, weil ich mich doch jetzt dem Job widme und immer mehr Räume sauber gehalten werden müssen – gesellte sich dazu.

Warum sie aber lieber Eiscreme aus der Packung isst als Isadoras köstliche Torte, bleibt ein Rätsel.

 

 

Als nächstes kam Ronaldo an die Reihe, da konnten die Zwillinge schon kräftig mitjubeln.

 

 

Und nun seid ihr sicherlich gespannt, wem Ronaldo ähnlich sieht. Nun ja – die Augen hat er einwandfrei von den Falcones: Das ist das leuchtende Braun von Marisas Augen. Das Mündchen sieht genauso aus wie das seiner Brüder und die Frisur ist etwas lang geraten. Nun da nehmen wir demnächst die Schere zu Hilfe. Aber süß ist er – nicht wahr?

 

 

Ja, ja, ich weiß, sieht aus wie ein Mädchen. Ich sag ja, wir greifen zur Schere!

 

Wir sind ja soooo glücklich!

 

 

 

Und dann kam der Abend: Marisa – ganz erschöpft von der vielen Aufregung zog sich ins neue Familienbad zurück:

 

 

 

 

Und dann plötzlich der Schreck: Es geht los!

 

 

Aber  beim vierten Kind geht alles blitzschnell! Da bleibt nicht viel Zeit um Hilfe zu holen.

 

 

 

Marisa ist völlig überwältigt: Tatsächlich ein Mädchen! Kaum zu fassen, dass die Melonen wirklich helfen – oder wäre es so oder so ein Mädchen geworden?

 

 

 

 

Als meine Marisa mich ruft, um Isabella zu bewundern, weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin genauso überwältigt wie zuvor Marisa. Ein Mädchen! So ein kleines niedliches Geschöpf und vielleicht später auch einmal so ein Temperamentsbündel wie meine süße kleine Frau, ach, ich weiß gar nicht, wie mir zumute ist.

 


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