Lionels Tagebuch (Teil 8), Aus Kindern werden Leute

 

 




Tja - was soll ich sagen ... ich glaube, wir werden allmählich alt ... (Dabei fühl ich mich noch soooo jung!) Nur an den Kindern merkt man es gnadenlos:
Lucy hat Geburtstag und ist nun ein Teenager, und bei Lara wird es auch nicht mehr lange dauern, und dann gehen die Drillinge auch schon bald in die Schule ... seufz!

 

 

 


Lucy kann es kaum erwarten -wir dagegen haben eher gemischte Gefühle ...

 


Verflixt, sie ist ja so etwas von hübsch ... ganz wie die Mama ... auweia, da werde ich scharf auf sie aufpassen müssen!
Und sie ist so lieb im Umgang mit den Kleinen:



 

 


Dank ihr haben die drei alles ganz schnell gelernt: Sprechen, Laufen, selbst aufs Töpfchen gehen! Wir sind ihr sehr dankbar und haben große Freude an unserem Nachwuchs.

 



Und wenn wir mal zusammen frei haben, genießen wir das jetzt im Whirlpool. Super Sache! Bloß Lara kann sich kaum vom Malen losreißen ...  Lara ist auch eine supertolle Geschichtenerzählerin geworden. Am liebsten sind ihr derzeit schaurig-schöne Geisterstorys, die erzählt sie beim Dunkelwerden mit Begeisterung:

 

 

 



Beruflich geht es prima! Wir haben Erfolge über Erfolge zu vezeichnen:

 

 

 

 

 
Und auch Eliza feiert Erfolge:

 

 


Heute ist Laras Geburtstag! Dann haben wir schon zwei junge Damen im Haus, und ganz bald werden unsere Jungs in die Schule gehen. Ich denke schon darüber nach, wie wir das Haus umgestalten werden, um allen fünfen genügend Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.
Aber erstmal zu Laras Geburtstag:

 


Und dann ein Bild von Lara - auch sie ist einfach eine Schönheit geworden, wenn ich das als stolzer Vater mal so sagen darf ...

 

 


           


Stolz fährt sie jetzt immer auf dem chicen neuen Fahrrad, das sie zum Geburtstag bekommen hat, zur Schule. Ein Auto haben wir noch immer nicht - wollen wir auch nicht!

 



Meine Sorge gilt jetzt dem Haus. Das sollte möglichst bald ausgebaut werden. Die beiden Mädels brauchen ein größeres Zimmer und die Jungs mehr Platz. Auch unser Wohn-/ Esszimmer wird allmählich zu klein. Ich verdiene zwar gut und Eliza auch, aber dennoch müssen wir sehen, wie wir das hinkriegen.
Es ist vollbracht! Der Stress hat beinahe ein Ende - nur das große Bad fehlt noch!

 

                         
Architektonisch wahrlich keine Meisterleistung, aber dennoch bin ich unglaublich stolz, wenn ich daran denke, aus welchen Anfängen das alles entstanden ist.
Manchmal denke ich noch an Jolande Junggesell und Gobias Koffi zurück, die ich mit der Zeit aus den Augen verloren habe. Jolande, weil ihr Mann mich nicht ausstehen konnte - und Gobias, weil er hoffnungslos schwul ist - einfach nicht mein Ding! In der Zeitung verfolge ich aber mitunter die Meldungen über sie:

 

 

                  
Etwas wehmütig wird mir dabei schon, denn - was wäre am Anfang hier aus mir geworden, hätten sie mir nicht geholfen ...
Aber ich habe fünf Kinder, ich muss mich auf die Zukunft konzentrieren ... Und aus der ersten kleinen Hütte ist doch immerhin ein recht großes Haus geworden:

 

 

Heute haben wir schon in aller Frühe - deshalb sind wir auch alle noch im Nachtgewand - große Familienfeier:

 



Die drei Geburtstagskinder wirken allerdings eher ein bisschen verwirrt als fröhlich!

 

 

Doch bei der großen Kuchenschlacht ist dann kein Halten mehr!                       
Vorstellen muss ich sie euch natürlich auch noch!

 

  Jonas

Elias

Ben


 

 
Sie sind sich schon ähnlich, aber - vor allem charakterlich - sehr verschieden! Dennoch vertragen sie sich ganz prima und sind gemeinsam völlig von den Socken, als sie ihr Geburtstagsgeschenk erblicken: ein richtig großes neues Zimmer! (Die Mädels haben wir nach oben verfrachtet und die beiden Kinderzimmer zusammengelegt!) Hier sind sie zusammen und doch hat jeder seine eigene Ecke:

 

 

 

 

 


  
Und noch eine Überraschung für unsere drei Süßen: das Baumhaus:

 

 

 

Abends sind sie dann müde, aber sehr glücklich!

 

 
Und nun interessiert euch vielleicht auch, wie die Mädels untergebracht sind? Nun, für die gab es kaum neue Sachen, dafür ein schönes großes Zimmer - direkt über dem der Jungs:

 

 

 

 


Jetzt müssen als Nächstes ganz dringend die beiden Bäder im oberen Stock folgen. Eine einzige Dusch-/Badewanne für sieben Personen - mit zwei Teenies!- ist nämlich echt eine Katastrophe. Von einem getrennten Bad für die Teenies erwarten wir uns wahre Wunder!
Einige Zeit und viele, viele nervige Auseinandersetzungen nach dem Motto „Wer darf/muss zuerst ins Bad?“ oder „Was kann man nur so lange im Badezimmer treiben?“ liegen hinter uns - eine harmonische Zukunft nun hoffentlich vor uns:

 


Ach ich finde unser neues Bad einfach nur schön!

 



Und hier haben jetzt die Mädels ihr eigenes Reich, der Schönheitspflege stehen keine Hindernisse mehr entgegen:

 

 

 

 

 

 


Kein Wunder - sagen die Teenies: „Papa - allmählich ist das richtig peinlich, wie du rumläufst. Du kannst dich doch nicht anziehen wie unsere Schulkameraden!“ Und dabei verzichte ich  schon darauf, mir die grauen Strähnen im Haar Lila färben zu lassen ... Also - eine andere Frisur kommt mir nicht auch noch in Frage. Gut - kurze Hosen müssen nicht sein, obwohl ich durchaus noch schöne Beine habe! Ein paar seriösere Klamotten könnte ich mir ja vielleicht kaufen, es geht doch nicht an, dass meine beiden Schönen sich meiner schämen müssen ... Aber sagt doch mal: So ist das doch normal für mein Alter - oder?

 



Hier hat sich Eliza übrigens ihre Arbeitsecke im herrlich ruhigen Schlafzimmer eingerichtet - da können die Kinder im Hause toben, wie sie wollen, sie kann in Ruhe arbeiten. Ständige Aufsicht brauchen sie ja nun auch nicht mehr.

 


Überhaupt ist das Schlafzimmer sehr schön geworden. Der größte Stress war es, diese Stofftapete noch einmal zu bekommen. Aber weil Eliza sie so unbedingt haben wollte, habe ich natürlich keine Mühen gescheut.

 



Tja und Eliza ist ja nun auch nicht mehr die Jüngste! Für mich bleibt sie wohl immer die Allerschönste, aber sie selber fängt in letzter Zeit an zu rotieren. Komm ich letztens nach der Arbeit ins Schlafzimmer, da steht sie mitten in einem Haufen von Einkaufstüten, Schuhen, Klamotten und ist ganz verzweifelt! „Was hast du denn bloß plötzlich?“ frage ich sie, doch sie hockt nur stumm vor dem Spiegel. Da fällt mir auf, dass sie wohl unser letztes Geld für Make-up und Parfums verpulvert hat. (Und das jetzt, wo wir alles für die Badezimmer ausgegeben haben ...) Eindeutig Midlife-Crisis - sage ich mir. Da hilft nur ruhig bleiben.

 

 

 

Und da fällt mir auf - sie hat eine neue Frisur!

 

 

„Super - du siehst fantastisch aus!“ flöte ich, und mit ersticktem Aufschrei fällt sie mir um den Hals, lacht, heult, redet - alles gleichzeitig!

 

 

Sie gesteht, wieviel sie ausgegeben hat, aber was soll man da machen? Ich liebe meine Frau, also lade ich sie heute Abend ein. Wir sollten endlich einmal wieder was für uns ganz alleine tun!

 

 

Also machen wir uns gaaanz chic! Ob ich ihrem kritischen Blick wohl standhalte? Und dabei habe ich mich doch total in Schale geworfen ...

Wir gehen in unsere kleine Kneipe - und sind natürlich absolut overdressed!

 

 

Macht aber gar nichts. Es sind sowieso kaum Leute da. Wir trinken Rotwein und tanzen, ganz so wie früher. Wir genießen den Abend in vollen Zügen. Und danach haben wir auch noch etwas vor ...                            

 


 

 


 

 


 


















                                                        






 


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