(geschrieben von Fee Given)

 

 

 

 

Unser kleines, aber feines Haus, in dem wir zur Miete wohnen, platzt bald aus allen Nähten.

Ich bin wieder schwanger, die Zwillinge quetschen sich in ein kleines Zimmer und Steve verzweifelt ohne Arbeitszimmer ...

 

Und nun haben wir haben von Großtante Emily eine alte Hofanlage geerbt - das große Haus

kommt wie gerufen!

Allerdings ist das wunderschöne Fachwerkanwesen noch älter als Großtante Emily und hat

mehr als nur ein paar Falten - es steht eine Menge Arbeit an, bevor die Hofanlage bezugsfertig

ist: neue Heizungsanlage, das Fachwerk muss restauriert werden, neue Sanitäranlagen, und

generell müsste das Haus neu eingerichtet werden.

Das kostet unglaublich viel Geld – von den Nerven nicht zu sprechen!

 

Vor lauter Euphorie über das Erbe haben wir unsere Wohnung gekündigt, um direkt ins neue

Haus zu ziehen. Da kannten wir aber den Zustand des Hauses noch nicht. Was sollen wir nun tun?

Die Notlösung ist ein benachbartes Ferienhäuschen, das nicht viel kostet, aber auch entsprechend "bestückt" ist. Damit die Familie bis zum Einzug ins neue Heim keinen Nervenzusammenbruch erleidet, muss die jetzige Bleibe ein wenig aufgepeppt werden. Irgendwie müssen wir ja die Zeit überstehen, bis die Hofanlage bezugsfertig ist. Und womöglich auch noch mit dem neuen Baby!

 

Aber schauen wir uns doch einmal das Exposé der Hofanlage an:

 

 

 


 

 

Klingt ja nicht schlecht – wenn wir es dann mit der Renovierung geschafft haben!

 

Im Augenblick stehen wir vor dem Ferienhäuschen, das für die nächste Zeit unser Zuhause

sein soll. Innen haben wir schon tapeziert und unsere alten Möbel reingestellt! (Das heißt,

was halt reinpasste. Den Rest haben wir bis auf Weiteres bei Freunden untergestellt.)

Immerhin kann man von hier aus die Hofanlage sehen, d.h. sie ist wirklich nur einen Katzensprung entfernt. Das sollte uns die Renovierungsarbeiten wohl in der Tat ein wenig

leichter machen …

 

 

 

 

Die Kinder sind völlig unbekümmert, aber das ist ja auch gut so!

Wir dagegen sehen die Sache mit sehr gemischten Gefühlen, ist es hier doch noch enger als in unserem bisherigen Häuschen - seufz! (Wir waren aber auch zu naiv!)

Das war vielleicht ein Theater, bis wir Küchenmöbel, Esstisch und wenigstens Sofa, Sessel und Fernseher in dem einen Raum untergebracht hatten!

 

 

 

Aber nun sind wir einigermaßen zufrieden – geht ja auch nicht anders. Ich konzentriere mich

jetzt auf das neue Baby. Und ich fühle mich erst wohl, seit die Wiege im Schlafzimmer steht.

Bis das gepasst hat, haben wir immer wieder umgestellt. War ganz schön schwierig. Da geht nun absolut nichts mehr rein! Wir haben das größere Zimmer nämlich den Zwillingen überlassen.

 

 

 

Dafür haben Noel und Leon ein bisschen Platz zum Hausaufgaben machen und zum Spielen.

Das war uns wichtig!

 

               

 

So allmählich leben wir uns ein. Und da das Wetter ja recht schön ist, verlegen wir einen Teil unserer Aktivitäten ins Freie. Genial an diesem Häuschen ist der Teich – die „Männer“ sind

schon auf dem Wege passionierte Angler zu werden!

 

 

 

Und ich beruhige mein angefressenes Nervenkostüm, indem ich male – jawohl – das tut mir

einfach nur gut – besser gesagt „uns“. Ich muss jetzt vor allem an das Baby denken.

 

 

 

Am Abend sitzen wir gemütlich beim Essen, als mich der Schmerz durchzuckt. Das kann nur

das Baby sein! Jetzt schon! Oh je!

 

 

 

                             

 

Die Kinder sind ganz verschreckt! „Was hat Mama denn so plötzlich?“

 

 

 

Ich verziehe mich ins Schlafzimmer und es dauert auch nicht lange, da ist er da – unser Roy!

Ist er nicht niedlich? Da weiß ich gleich, dass ich noch mehr Kinder möchte … Doch das muss warten, bis wir die Hofanlage hergerichtet haben. Jetzt ist es hier nämlich einfach zu eng!

              

 

                                   

 

Und dann dürfen Leon und Noel das neue Baby bewundern:

 

 

„Oh – wie winzig! Waren wir wirklich auch einmal so klein?“ Die beiden kommen aus dem Staunen nicht heraus. „Was macht man damit? Spielen können wir damit ja nicht!“ Eine

gewisse Enttäuschung macht sich breit, als wir ihnen erklären, dass sie dafür mindestens noch ein bis zwei Jahre warten müssen.

 

 

Und wir? Nun, seit der Zwillinge haben wir ja Baby-Erfahrung genug und können alles ganz entspannt angehen. Steve kümmert sich auch sogleich liebevoll um seinen Sohn. (Und man

kann sehen, wie stolz er ist!)

 

 

                     

 

 

 

Jetzt bin ich froh, dass Steve noch das kleine Häuschen für Waschmaschine und Kinderbackherd gebaut hat. Wie hätte ich sonst die viele Wäsche bewältigen sollen?

 

 

 

                              

 

 

 

Und die Kinder nutzen „ihren“ Herd mit Begeisterung!

 

 

 

Vielleicht lernen sie dabei ja auch Freude am Backen oder sogar Kochen?

Es sind jedenfalls brave Jungs, die fleißig ihre Hausaufgaben machen und auch bei der

Hausarbeit helfen.

 

 

                          

 



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